Omaggio a Elvio Fachinelli - Ciclo di conferenze

Luserna
27.06.2026 - 12.09.2026
Omaggio a Elvio Fachinelli - Ciclo di conferenze
Omaggio a Elvio Fachinelli - Ciclo di conferenze

Homage an Elvio Fachinelli (1928–1989) - Vortragsreihe


Das Museum Lusérn widmet eine wichtige Vortragsreihe Elvio Fachinelli, einer der originellsten Figuren der italienischen Psychoanalyse des zweiten Jahrhunderts.

Homage an Elvio Fachinelli” ist ein Vertiefungsweg, der die Aktualität seines Denkens in den Mittelpunkt stellt: das Verhältnis zwischen Unbewusstem und Individuum, die Kritik an den Psychologisierungsprozessen der Gesellschaft, die Verbindung zwischen Pflege, Bildung und sozialer Transformation. Eine Gelegenheit für interdisziplinären Austausch mit Wissenschaftlern aus Universitäten und Forschungszentren, um Fachinelli im Licht der zeitgenössischen Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit und den Bildungsdynamiken neu zu betrachten.


PROGRAMM DER TREFFEN – 17:00 Uhr


27. Juni 2026 – Gianluca Solla
Die Magie des Zeichnens: wenn Bilder heilen
Die raffinierte Analyse, die ein junger Elvio Fachinelli in den 60er Jahren auf der Grundlage der Arbeiten seiner Patientin Laura durchführt, zeigt uns, inwieweit ein Zeichnen eine andere Art des Ausdrucks sein kann.

4. Juli 2026 – Gioele Cima
Wichtig ist, dass darüber gesprochen wird? Fachinelli und die Zukunft der psychischen Gesundheit
Ausgehend von den politischen Schriften Elvio Fachinellis hinterfragt das Treffen kritisch die zunehmende Psychologisierung der Erfahrung und legt deren Risiken, Ambivalenzen und Aktualität offen.

11. Juli 2026 – Pietro Barbetta
Der abweichende Wunsch bei Elvio Fachinelli
Im intellektuellen Klima um 68 entwickelt Fachinelli neben Stimmen wie Franco Basaglia und Ronald Laing ein originelles Denken: die Idee einer analytischen Praxis, die sich auch an die Arbeiterklasse richtet, und einen innovativen Ansatz zur Körperdimension in der Psychotherapie.

5. September 2026 – Erica Ferrario
Elvio Fachinelli und die selbstverwaltete Schule in Porta Ticinese in Mailand
Ein radikales pädagogisches Projekt, das im Klima nach ’68 die Bildung von der Kindheit aus transformieren wollte: ein utopischer Raum, der auf Selbstregulierung basiert und alternativ zur Logik von Zwang und Autorität ist.

12. September 2026 – Sergio Benvenuto
Fachinelli: dem Unbewussten vertrauen
Eine Reise in das Profil des Psychoanalytikers Fachinelli, der seine Idee des Unbewussten als kreative und lebendige Kraft in den Mittelpunkt stellt: eine Energie, die es auszudrücken gilt. Eine Vision, die die Bewegungen der 70er Jahre durchdringt und dazu einlädt, die Psychoanalyse als Raum ästhetischer und transformierender Öffnung neu zu denken.

Die Reihe ist im Kontext der Ausstellung „Laüt vo Lusérn – Menschen aus Lusern“ angesiedelt, die vom Cimbro Institut / Kulturinstitut Lusérn gefördert wird, und bringt Fachinellis Denken mit den Malereien von Rheo Martin Pedrazza zusammen, wodurch ein Dialog zwischen Kunst und Introspektion, Identität und Erinnerung geschaffen wird.

Ein Termin, der Kultur, Reflexion und Territorium im Herzen von Lusern vereint.

Organisiert von: Cimbro Institut Kulturinstitut Lusern

Für Informationen:
info@alpecimbra.it
Tel.+39 0464724130


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